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| 1581 stellt der berühmte Astronom und Mathematiker Galileo Galilei seine Pendeltheorie auf. Sie besagt, daß die Schwingungszeit eines Pendels nicht von der Schwingungsweite, sondern ausschließlich von seiner Länge bestimmt wird. 1658 erfindet der holländische Mathematiker Christian Huygens das Pendel als Gangregler einer Uhr und revolutioniert dadurch den Uhrenbau. Man erreichte eine bis dahin nicht gekannte Genauigkeit der Zeitmessung. |
| Wer als erster eine am Körper zu tragende Uhr baute wissen wir nicht. Der technisch versierte Baumeister Brunellesche hat bereits 1415 mit einem dünn geschmiedeten Stahlband experimentiert welche um eine Achse gewunden und in einen dosenförmigen Gehäuse eingeschlossen seine Kraft durch Drehung dieser Dose nach außen abgeben konnte. Die Erfindung der Zugfeder befreit die Uhr von einem Gewicht, sie übernimmt die Aufgabe als Antriebsorgan. In der Folge wird aus einem großen Uhrwerk eine Uhr die in der hohlen Hand Platz hat. Vor allem waren es Tischuhren in Form von Dosen und Türmchen. |
Diese Zimmeruhren zuerst als Vorrecht von Klöstern und weltlicher Herren fand den Zugang in die bürgerlichen Häuser. Die bis dahin von Schmieden und Schlossern hergestellten Turmuhren waren aus Eisen gefertigt. Allmählich trafen Kupfer, Bronze und Messing an Stelle des Eisens.
![]() Klosterwecker aus dem 18. Jahrhundert. Die Uhr hat ein drehbares Zifferblatt mit Öffnungen, in denen man einen Stift befestigt, der zur vorgeschriebenen Stunde den Hebel des Schlagwerks in Gang setzte. |
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