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| 1321 schreibt Dante Alighierie in seiner "Göttlichen Komödie": "Wie wohlgefügt der Uhren Räder tun, in voller Eile zu fliehen scheint das letzte, das erste scheint, wenn man´s beschaut, zu ruh´n." Also waren zu dieser Zeit die Räderuhren schon vorhanden. Wie wir schon bei den Wasseruhren abschließend bemerkt haben, geht man davon aus, daß die Hemmung der ersten Räderuhren aus dem Läutemechanismus der Wasseruhren entwickelt wurde. Vermutlich entstanden diese Uhren in England. Alte Aufzeichnungen weisen Uhren in Kathedralen und Abteien z.B. in Esceter 1284, St. Pauls in London 1286, Canterbury und Cambridge 1291 nach, es ist jedoch keine dieser Uhren mehr erhalten. Die Brüder Jakob und Isaak Habrecht bauten 1352 die erste Straßburger Münster Uhr mit Automaten, d.h. beweglichen Figuren und sehr komplizierten Astronomischen Angaben. |
Türmchenuhr von Paul Schuster, Nürnberg 1587 |
Schon ab 1550 erreichte die Präzision der Mechanik ein beachtliches Niveau. Beflügelt durch den Zeitgeist der Renaissance entstanden Uhren mit Schlagwerken und auch schon mit astronomischen Angaben über Zeiträume von bis zu zwanzig Jahren. Jedoch mußte man noch tägliche Gangdifferenzen von bis zu einer Stunde am Tag in Kauf nehmen. {-- Uhr am Turm des Markusdomes von Venedig.
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